20 energieraubende Gewohnheiten,

 

...die dir möglicherweise gar nicht bewusst sind!

 

 

Wie du mit WENIGER Anstrengung MEHR erreichst 

und deine Lebensqualität steigern kannst

 

Oft verharren wir

 

- aus Gewohnheit 

- wegen einer Schonhaltung nach Operationen, Unfällen, Verletzungen 

- von Glaubenssätzen geleitet 

- wegen Meinungen anderer 

- aus Bequemlichkeit 

- aufgrund von (Kindheits)Erlebnissen 

- um Erwartungen anderer zu entsprechen

- um Konflikte zu vermeiden

- aus Hoffnung auf Veränderung

- ...

 

unbequem und ungesund lange

- in Situationen 

- an Orten 

- in Jobs 

- in Körperhaltungen 

- in Stimmungen 

- in Beziehungen

- in Lokalen

- auf Festen und Feiern

- ... 

die unsere Lebensqualität beeinträchtigen,

uns unzufrieden,

muffig,

energielos,

passiv,

leidend oder

aggressiv machen.

 

"Normale" Gewohnheiten - WAS DIR NICHT MEHR AUFFÄLLT

 

Wir haben uns Gewohnheiten antrainiert, 

die uns nicht mehr auffallen oder die wir für "normal" halten,

die aber für den Körper Extra-Anstrengung bedeuten!

 

Hier eine (unvollständige, ungeordnete) Liste der gängigsten "Normalheiten":

 

1) resignieren - "Es hat ja sowieso keinen Sinn..."

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2) durchbeißen - "Jetzt aber!..."

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3) bescheiden sein - "Ist ja nicht so wichtig... brauch ich ja gar nicht... ich komme ja auch ohne aus... ist ja nicht notwendig... nimm du zuerst... "

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4) lächeln (wenn uns gar nicht danach ist) - wenn jemand definitiv unsere Grenze überschreitet, wir das aber für uns behalten,...

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5) andere beschuldigen - "wegen dir...! Hättest du nicht...! Schau, was du gemacht hast! Ohne dich...!"

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6) aufopfern - "eigentlich will ich ja nicht, aber für dich,... für die Sache,..."

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7) begründen und erklären - "das ist so, ich bin so, weil..."

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8) hart werden - "so und nicht anders... alles andere ist mir egal..." 

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9) gleichgültig werden - "ist mir egal"

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10) analysieren 

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11) etwas vortäuschen/lügen (sagen, was wir nicht meinen, tun, wovon wir nicht überzeugt sind,...)

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12) über andere herziehen (lenkt ja praktischerweise von einem selbst ab...)

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13) anderen/uns selbst Vorwürfe machen - "hätt ich nur... hättest du... warum hast du nicht...? nur wegen dir/mir!"

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14) immer das "Gute" sehen - "aber sie meint es doch gut..."

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15) verbiegen und anpassen - "alle machen, also..., die wollen, also"

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16) jammern, (weißt DU, was das ist? Ich habe keine Ahnung...)

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17) verständnisvoll sein - "ich verstehe, natürlich ist das so, weil..."

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18) rechtfertigen/verteidigen - "...aber ich hab doch nur..."

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19) so zu tun, als ob nichts wäre - " ich weiß nicht, was du hast..."

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20) anderen helfen, wenn sie's selbst tun könnten!! (Helfen ist ein großes Thema, darauf komme ich in einem der nächsten Blogs zu sprechen...)

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Und? Kennst du den einen oder anderen Punkt von dir auch?

Eh klar, sonst wärst du ja ein Wunderwuzi! (in diesem Fall melde dich bitte umgehend bei mir, dann würd ich gern von dir lernen wollen!!)

 

Was alle diese Gewohnheiten gemein haben ist: sie lenken von dem ab, was wir tatsächlich spüren! Sie überlagern unseren Schmerz oder unsere Angst, unsere Wut oder unsere Scham. Und wieso ist das jetzt so schlimm?

 

Es sind allesamt Empfindungen, die uns dabei unterstützen könnten, integer, aufrecht und offenen Herzens durchs Leben zu gehen! Also lauter verpasste Chancen, unser Selbstvertrauen, unser Zutrauen, unser Wohlbefinden unsere Aufrichtigkeit zu stärken!

 

In unseren Breiten sind wir gewohnt, diese Orientierungshilfen zu vermeiden, zu unterdrücken, nicht wahrzunehmen, ihnen die Stimme versagen, wo es nur geht.

Warum? Weil wir den konstruktiven, natürlichen Umgang damit nicht gelernt haben, bzw. weil uns der natürliche Zugang umerzogen wird.

 

"Sei nicht so laut - du brauchst keine Angst haben - führ dich nicht so auf - tu nicht so - sei nicht so - tu dir nichts an - Indianer kennt keinen Schmerz - ojeoje, was ist denn da passiert? - oh, du armes Hascherl! - Warum hast du das gemacht?..."

 

Sätze oder Bemerkungen wie diese haben eine Wirkung!!! Vor allem, wenn du dir in Erinnerung rufst, dass Kinder abhängig von unserem Wohlwollen sind und sofort überreißen, welches Verhalten von dir akzeptiert und anerkannt wird, und welches nicht! Es lernt (wie wir auch gelernt haben) wie es sich verhalten soll, um dazuzugehören, was ja überlebenswichtig ist, solange man abhängig ist.

 

Die Gesellschaft, Familie, Religion, Schule,... bestimmt, was akzeptabel ist und was nicht.

Das bedeutet, dass du durch diverse gesellschaftstauglich machende Gewohnheiten einerseits den Zugang zu den den Emotionen innewohnenden Kräfte verlierst, und andererseits zusätzlich Kraft brauchst, um dich mund- bzw. gefühlstot zu machen.

Doppel-lose-lose sozusagen.

 

Doppel-lose-lose (statt win-win)! Ist dir das bewusst?

Die Folgen der langjährigen Unterdrückung bzw Missachtung äußern sich vielfältig:

wir leiden unter

- Schmerzen 

- chronischen Beschwerden 

- Verdauungsproblemen 

- Allergien

- "Zivilisations"krankheiten 

- Verletzungsanfälligkeit
- Sinn- und Werteverlust 

- Erschöpfung und Antriebslosigkeit

- Rastlosigkeit und Getriebenheit 

- Depression und Burn out 

- Einsamkeit, Isolation 

- Angstzuständen
- Orientierungslosigkeit, ...

 

oder einem unbestimmten

"das kann nicht alles sein im Leben"!

"alle anderen funktionieren, nur ich nicht, irgendwas ist falsch mit mir,

 

ich muss mich NOCH MEHR BEMÜHEN!"

 

*****

 

Durch Training deiner Körperwahrnehmung...

...kannst du dir wieder Zugang zur Weisheit deines Körpers verschaffen!

Anstrengungen, die du in einer bestimmten Situation automatisch machst, lernst du besser bemerken, spüren und zu beenden.

Durch entsprechendes Training hast du die Chance, im Moment zu entspannen, durchzuatmen und den Automatismus zu stoppen.

Dadurch tun sich neue Möglichkeiten auf - Möglichkeiten, die dir davor (betriebsblind) verschlossen waren!

Das wirkt sich nicht nur in deiner anvisierten Situation, sondern in vielen Lebensbereichen aus!

Also:

 

Worauf wartest du noch?

Du kannst jetzt und hier sofort starten:

Ein Training deiner Körperwahrnehmung für jederzeit und zwischendurch:

 

Sei aufmerksam auf deine Atmung! 

 

Denn: zu jeder Gewohnheit gehört auch ein bestimmtes Atemmuster.

  • Atmest du voll oder flach,
  • eher in den Bauch oder im Brustkorb?
  • Spürst du die Atembewegung oder merkst du kaum etwas?
  • Wünscht du dir mehr Platz?
  • Fühlst du eine Enge, Leere, Druck, einen Widerstand?
  • Wie spürst du deine Atmung am Rücken?

 

Gönn dir einige volle Atemzüge in denen du deinen gesamten verfügbaren Raum nutzt - gerne mit strecken, recken, räkeln und schnaufen! - und fühl mal nach, was sich in deinem Wohlbefinden, an deinem Raum, den du einnimmst, verändert!

 

Enjoy!

Bis zum nächsten Mal, herzlichst Esther

Und? Neue Erkenntnisse? Teile sie gerne mit uns hier:

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