5 SCHRITTE zu nachhaltiger Verhaltens-Änderung

  

Von Autobahnen und Urwaldwegen oder:

Warum uns Veränderung so schwer fällt.

 

In 5 Punkten kurz gefasst, wie es doch gelingen kann.

 

Kennst du das:

  • Du hast erkannt, dass ein bestimmtes Verhalten für dich kontraproduktiv ist oder dir schadet.
  • Oder bist in einer Situation, die für dich nicht weiter tragbar ist.
  • Du hast auch eine Ahnung, was du tun könntest, um dein Verhalten, deine Situation zu ändern.

 

ABER - du tust es nicht! Oder nur halbherzig...

 

Warum ist das so?

Laut Gerald Hüther (Neurobiologe) sind wir von klein auf mit Situationen konfrontiert,

- an denen wir wachsen können (weil lösbare Herausforderung),

- oder die uns große Angst machen (weil mit unserem Repertoire NICHT lösbare Herausforderung). 

 

Beide Erfahrungsarten hinterlassen Spuren in unserem Gehirn, die wir, sobald wir einer ähnlichen Herausforderung begegnen, wieder abrufen. Die Spur wird ausgetretener.

 

Je öfter wir eine Spur benutzen, oder je heftiger die emotionale Herausforderung, die die Spur geprägt hat, umso leichter/schneller greifen wir auf diese Spur zurück. Wir bauen uns so etwas wie eine Autobahn.

 

Wenn wir nun bemerken, dass wir etwas in unserem Leben tun, anderen erlauben mit uns zu tun, festsitzen in einer Situation... etwas, was wir gar nicht so wollen, bedarf es einer Veränderung.

Das bedeutet, neue Wege wollen beschritten werden, sonst landen wir immer dort, wo wir schon mal waren.

 

Wie entkommen wir nun diesem Kreisverkehr?

 

Machete auspacken und rein in den Urwald!

(Oder Rasenmäher starten,...)

 

WIR MÜSSEN IN UNSEREM HIRN NEUE VERKNÜPFUNGEN HERSTELLEN!

 

Und zwar am besten durch angenehmes Aufregungskribbeln und Begeisterung (über das neue Stück Freiheit, das wir gewinnen können)!

 

Darum hier nun:

 

Die 5 Schritte zu nachhaltiger Veränderung

1) Schritt

- Du merkst: etwas widerstrebt dir, überschreitet deine Grenzen, bedroht deine Würde, du fühlst Angst, Schmerz, Wut, oder eine Mischung davon.

 

2) Schritt

- Du hältst inne, erkennst, dass es so ist, klärst für dich, wie du es haben willst und lenkst deine Aufmerksamkeit auf das, was du gewohnt bist, normalerweise in solchen Fällen zu tun: im Denken, Fühlen und Handeln. Je detaillierter du über deine Gewohnheiten (Autobahnen) Bescheid weißt, umso leichter im Alltag zu erwischen, da mehr Optionen.

 

3) Schritt

- Du erlaubst dir, die gewohnte Anstrengung in diesem Moment loszulassen und den Schauer von "Ich-weiß-nicht-was-kommt!" zu spüren.

 

4) Schritt

- Und dann spürst du nach, was du im Moment WIRKLICH tun/sagen willst - das spürst du sehr deutlich im Körper. Nicht im Verstand (der kann nämlich nicht spüren. Der kann dir nur sagen, was er glaubt, was du spüren SOLLTEST.)

 

5) Schritt

- Und diese 4 Schritte WIEDERHOLEN. Denn ein Urwaldpfad wächst schnell wieder zu.

 

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Die größte Gefahr...

ist, dass du zu schnell meinst: Jetzt hab ich's! und du die Gewohnheit aus der Aufmerksamkeit entlässt! Dann "überfällt" sie dich wieder, oft auf anderer Ebene, von anderem Winkel und du meinst, du hättest nichts gelernt!

 

Es dauert unterschiedlich viele Wiederholungen, bis du easy mit dem Rasenmäher den Weg pflegen kannst. Will sagen, es kann dich immer wieder Überwindung kosten und braucht definitiv gezielte Aufmerksamkeit, um deinen Automatismus zu erfassen, innezuhalten und das Gewohnte bleiben zu lassen. Denn die breite Autobahn lockt für rasches Flüchten aus der Situation. Der Nachteil nur: Die Autobahn führt dorthin, wo du schon mal warst und wo du nicht mehr hin/sein willst...

 

Ich weiß, dass du weißt...

...dass etwas WISSEN noch lange nicht heißt, dass man's auch TUT.

Wenn du's ein für alle Mal angehen willst, nämlich ernsthaft (und trotzdem mit Humor): MELDE DICH BEI MIR!

 

 

Und denk dir nicht: das muss ich alleine schaffen! Musst du nicht. Du musst NICHT immer den schwierigsten Weg gehen. Du musst niemandem beweisen, was du alles schaffen kannst. Am wenigsten mir oder dir selbst.

 

Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit!

Deine Esther