SELBSTZWEIFEL- Dein Weg aus der "Sucht"

 

"Sucht" klingt schon hart,

wenn man über so etwas, wie Selbstzweifel spricht...

 

Selbstzweifel kennt wohl jeder.

Der eine mehr, der andere weniger.

 

Was unterscheidet diejenigen, die drunter leiden und

diejenigen, die konsequent ihren Weg gehen?

 

 

Schlicht und ergreifend die Zeit, die sie mit hemmenden Gedanken verbringen!

 

Wenn du in der OHNMACHT bist, dann denkst du Sätze wie:

Da kann man ja nichts dafür,

die kommen ja automatisch und man hat sie ja

überhaupt nicht unter Kontrolle!

 

Aber das lässt sich ändern. Sehen wir uns zuerst an, wie diese bremsenden Sätze in unser Gehirn kommen und was sie dort anstellen:

 

Unser Selbstwert...

...wird, laut aktueller Hirnforschung, zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr geprägt.

Je nachdem, ob wir umgeben waren von

  • Menschen, die uns an lösbare Herausforderungen heran ließen und die sich mit uns über Bewältigtes freuten,
  • oder ob unser Forscher- und Entdeckerdrang immer wieder gedämpft wurde von Aussagen wie: "du bist noch zu klein; pass auf, dass nichts passiert; schon wieder ausgeschüttet; schnell, schnell, trödel nicht schon wieder"...! -

prägt sich in unserem Körper ein Setting, wie wir an Herausforderungen herangehen.

 

Das Set an

  • Worten (Sei doch...!, Tu doch...!, Glaubst du ernsthaft...?),
  • Handlungen (schweigen, davonlaufen, anstrengen,...) und
  • Gefühlen (Ohnmacht, Enttäuschung, Resignation,..)

beginnt in bestimmten Situationen automatisch abzulaufen, weil es sich als "erfolgreich" bewährt hat, d.h. es konnte das Chaos im Hirn, das durch eine bestimmte  Situation ausgelöst wurde, etwas ruhiger zu stellen.

 

Notprogramm wird Autobahn

Da unser Hirn IMMER danach strebt, so wenig wie möglich an Energie zu verbrauchen, greift es auf jene Programme zurück, die einmal funktioniert, sprich, zu mehr Ordnung und dadurch weniger Energieverbrauch geführt haben.

 

So werden aus einmal zart verknüpften Verschaltungen breite Wege - bis hin zur Autobahn.

 

Wir sind so sehr gewohnt, das "Problem" auf diese Art und Weise zu lösen, dass es sich wie Normalität, ja schon fast bequem anfühlt. Wie ausgelatschte Hauspatschen: gefallen tun sie uns schon lange nicht mehr, unansehnlich, mit Löchern, aber sie sind halt sooo bequem!

 

Also: WAS tun?


Dein Schritt-für-Schritt-Programm aus der "Selbstzweifel-Sucht"

1) Mach dir bewusst, worum es geht!

Die besten Strategien werden nicht funktionieren, wenn nicht klar ist, WAS du angehen willst!

d.h.: Lerne deine "Sucht" kennen!

In welcher Situation fängst du an zu zweifeln?

Was denkst du?

Was fühlst du?

Was tust du?

Wie spürst du dich im Körper?

 

Dann wird aus der Sucht (Ohnmacht) eine Gewohnheit! Und eine Gewohnheit kannst du beenden!


2) Mach dir bewusst, wo du hin willst!

 

Je klarer deine Vorstellung, umso klarer auch deine Gefühle dazu.

Wie wirst du dich FÜHLEN, wie SPÜRT es sich AN, OHNE diese Gewohnheit zu sein?

Wie sieht dein Leben aus? 

 

Einem Navi musst du auch sagen, wo du bist und wo du hinwillst, sonst landest du dort, wo du schon mal warst (der vorher eingegebene Ort z.B.)

 


3) Finde Ereignisse, die dich das erfahren lassen, was du als Nächstes willst (dein neuer Trampelpfad)

 

Begib dich in Situationen, in denen du das, wie du sein willst ÜBEN kannst. Kleine Kinder stellen sich auf die Beine und machen einen Schritt nach dem anderen. Sie suchen jeden Sessel in der Umgebung, um sich daran hochzuziehen und die nächsten Schritte zu tun. So wirst du auch die ersten ERFOLGE erzielen, erfahren und im Körper dieses GEFÜHL speichern!

 


4) Bleib entspannt!

 

Verbissenheit ist fehl am Platz. Da verrennst du dich nur UND die Begeisterung für dein neues SEIN ist futsch. Halte zwischendurch inne und überprüfe, ob du noch auf DEINEM Weg bist, der dich dorthin bringt, wo du hin WILLST. Nötigenfalls lenke eine Kurskorrektur ein.

 

 


5) Übe mit Begeisterung!

 

Dein Ziel muss dich begeistern! Tust du es nur für jemand anderen, statt für dich, kannst du es gleich vergessen. D.h. Du musst zumindest auch einen triftigen Grund FÜR DICH haben. Sonst landest du wieder in der Verbiege-Spur...

 


6) Gib und nimm dir Raum und Zeit!

 

Es darf schnell gehen! Keine Frage!

Gib dir Raum, dass Altes da sein, gefühlt sein und gehen kann.

Nimm dir Raum, um zu üben, wann immer du willst.

Teile dir deine Zeit dementsprechend ein! Es sind DEINE Prioritäten!

 


7) Feiere deine Erfolge!

 

FREU DICH!! STRAHLE! LASS DIE WELT WISSEN, DASS DU DABEI BIST, ZU UMZUSETZEN, WAS DU WILLST! 

Das setzt Botenstoffe frei, die dir ermöglichen, neue Verbindungen im Gehirn zu gestalten und bestehende, die du stärken willst, zu verstärken - du kreierst dir deinen neuen Waldpfad, deine Uferpromenade, deinen Kopfsteinpflasterweg - was immer du bevorzugst!

 


Meiner Erfahrung nach...

...wird die Hartnäckigkeit von Gewohnheiten SEHR unterschätzt!

Damit will ich auch sagen, dass wir oft hart mit uns ins Gericht gehen, wenn wir mal den Faden verlieren oder tatsächlich eine Kurskorrektur nötig ist. Wir hätten es "wissen müssen" oder haben es ja "gleich gewusst",...

Das ist so absurd, wie wenn ein kleines Kind beginnen würde, sich Vorwürfe zu machen, dass es beim Gehen lernen niederfällt...

 

Wenn du innehältst und nachforschst: warte mal: woher kommen denn diese Stimmen im Kopf? ...

Altbekannte Worte? ... - bist du noch willig zuzuhören?

 

Falls sie dich schon nerven, du sie nicht mehr hören kannst, du dir die Ohren zu hältst und die Flucht ergreifen willst, DANN...

...HOL DIR UNTERSTÜTZUNG!

 

In dem Beratungs-Gespräch klären wir, in welchen Situationen, welche Themen dich besonders reizen, in Selbstzweifel einzusteigen. Wir finden heraus, was deine dahinter liegenden Schlussfolgerungen sind und wie du diese lösen und durch dir nützliche ersetzen kannst. Denn alles ist für dich. Nicht gegen dich. 

Außer wir denken uns dagegen!

Hast du Lust, mal hinter die Kulissen zu sehen?

Es wäre mir eine Ehre und Freude, dich in deine persönliche Freiheit, in dein SELBSTVertrauen zu begleiten!

 

Herzlichst, deine Esther

 

Worauf wartest du noch? ;-)

Dein Leben ist JETZT!

Ich freue mich, dir zu begegnen!


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